Eberschützer Kirche


Eberschütz ist seit 1971 ein Trendelburger Stadtteil

 Eberschütz wurde als "Everschutte" im Gauhessen zuerst 1047 erwähnt. Die Edelherren von Eberschütz wurden vom Erzbischof von Mainz mit der Burg Schöneberg belehnt und waren hinfort die Edelherren von Schöne-berg (Erbauer von Burg und Stadt Trendelburg).

 

Eberschütz an Hessen

Im Jahr 1455 kam Eberschütz an Hessen und war Amtsdorf des Amtes Trendelburg bis zum Jahre 1821. Im 18. und 19. Jahrhundert hatte neben der Landwirtschaft besonders das Handwerk in Eberschütz eine wesentliche Bedeutung. Die Leineweberei ist bis in das 20. Jahrhundert ein hervorragen-der Erwerbszweig der Bewohner gewesen.

 

Die dichte Ansiedlung des Ortes an den Diemellauf hat in Eberschütz zu allen Zeiten zu großen Hochwasserkatastrophen geführt. Das letzte große Hochwasser im Diemeltal war im Jahr 1965.

Die Wirtschaftsstruktur wurde von der Landwirtschaft und dem Gewerbe bestimmt. Der Stahlbaubetrieb hat seinen Ursprung in der schon seit Generationen betriebenen Schmiede.

 

 

Das Dorf Eberschütz wurde im Jahr 1047 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bemerkenswert sind die oberhalb von Eberschütz liegenden „Klippen mit einem frühgeschichtlichen Ringwall und einer frühchristlichen Gedenkstätte.

 

Nach dem Gemeindezusammenschluss in 1971 hat sich im Ortsteil Eberschütz einiges verändert:

Die alte Mühle wurde umgebaut und erzeugt Strom aus Wasserkraft.

Eine Industriehalle zur Fertigung von Metallgußteilen liegt am Ortsrand.

Die Windparkanlage Eselsberg befindet sich 2000 auf der Anhöhe bei Eberschütz.

Im Jahr 1995 wurde im Dorf ein Heimat- und Geschichts-verein gegründet, der u. a. Feste wie den „Kunst- und Handwerkermarkt“ sowie das „Schweine-trogrennen“ ausrichtet. Die Vereine bieten ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebot. Neben Fußball, Tischtennis, Sportschützen, Aerobic schließt sich eine neue

Tennisplatzanlage mit der in Eigenleistung erbauten Diemeltalhalle an.